Die Geschichte von Herzkanal

erzählt von Alexandra Ballhorn

Alexandra erzählt die Geschichte von Herzkanal

Für mich gab es von klein auf eine Grundsatzfrage: Wie kann ich einen Mann finden in meinem Leben, der alles erfüllt? Der genau zu mir passt?

Ich fand dieses Thema immer sehr schwierig.

Mit einem Menschen kannst Du gut essen gehen, mit dem anderen lachst Du gerne, mit dem einen unternimmst Du gerne besondere Dinge, der andere mag das nicht.

Oft habe ich darüber nachgedacht, wie all diese Dinge vereinbar sind. Ich war ein Beziehungschaot, da ich immer auf der Suche war, nach dieser Person, die alle Ansprüche von mir erfüllt.

Wie diese Suche aussah, kannst DU Dir vielleicht vorstellen?

Die andere Sache, die mich schon früh beschäftigt hat, war, dass ich nie wusste, was ich mal werden möchte. Ich habe immer gerne gemalt.

Seit meiner Kindheit, also seitdem ich etwa 8 oder 9 Jahre alt war, habe ich außergewöhnliche Erlebnisse gehabt. Ich habe Menschen und Farben  gesehen, die andere nicht gesehen haben. Für mich war das eine sehr heftige Erfahrung.

Vor 40 Jahren konntest Du über Spiritualität noch nicht so offen sprechen, wie wir das jetzt tun. Heute bin ich 49 Jahre und kann darüber reden. Es ist wie eine Befreiung.

Ich habe oft Verstorbene gesehen. Einmal sind Freunde meiner Eltern gestorben. Meine Eltern waren wahnsinnig traurig, ich konnte das allerdings nicht verstehen. Denn ich habe die Menschen weiterhin gesehen.

Diese Erlebnisse haben mir sehr zu schaffen gemacht, weil ich sie als Kind nicht einordnen und verstehen konnte und tief in mir wußte, ich kann mit keinem darüber reden. Dies war einfach ein Gefühl von mir.

Meine Kindheit

Meine Mutter war sehr lange an Krebs erkrankt. Sie hatte Brustkrebs und für mich war es als Kind sehr schwierig, meine Mutter so krank zu sehen.

Mal hatte meine Mutter Haare, mal nicht, mal ging es ihr besser, mal schlechter. Sie hat durch die Krankheit natürlich unterschiedlichste Phasen durchlaufen.

Meine Eltern haben immer dafür gesorgt, das wir oder ich nicht so viel davon mitbekomme.

Ich bin in großer Angst groß geworden dadurch. Ein Gefühl von Ungewissheit hat mich immer begleitet.

Ich habe doch tatsächlich als Kind gedacht, man stirbt immer nur, wenn man alt ist.

Dann ging es um meinen Beruf.

Ich bin dann im medizinischen Beruf gelandet. Meine Eltern sagten mir – wie es viele vernunft gesteuerte Eltern tun – dass ich mit Kunst und meiner Liebe für Malerei nichts erreichen konnte.

Ich sollte etwas „Normales“ lernen.

Ich war durch den Beruf viel mit Menschen zusammen, aber ich hatte immer eine Angst in mir und um mich herum.

Das, was ich als Kind erlebt habe, habe ich immer weggedrückt, weil es mich runtergezogen hat. Ich bin also ins Gegenteil umgeschlagen, habe viel Spaß gehabt, bin oft weggegangen und habe gefeiert, habe viel unternommen und keine Party ausgelassen.

Und zudem war ich ja immer noch auf der SUCHE nach dem PERFEKTEN.

Dann habe ich den Vater meiner Tochter kennengelernt. Es war mit ihm ein ständiges Hin- und Her und die Beziehung war sehr unbeständig.

Er erfüllte natürlich alle Positionen nicht, die ich in meinem Kopf hatte.

Einige davon … einige … aber wir hatten völlig andere Ansichten.

Ich wollte immer TUN und MACHEN und war immer sehr optimistisch …. er das Gegenteil.

Dann kam meine Tochter auf die Welt. Sarah …

Hier war alles anders, als in Büchern beschrieben. Ich merkte dann irgendwo: ICH WAR NAIV. Alles, was ich glaube, stimmte nicht. Ich wurde WACH. Und so begann meine Reise hier auf der Erde erst richtig.

Beruflich bin ich viele Stationen durchlaufen. Die Menschen hatten eine immer besondere Verbindung zu mir.

Teilweise habe ich in meinem Beruf alte und kranke Menschen gepflegt, oft in ihren letzten Tagen.

Es war oft, als hätten die Menschen  auf mich gewartet, bevor sie gegangen sind. Das waren starke emotionale Momente und Erinnerungen.

Auch der Umgang mit den Angehörigen dieser Menschen hat viel in mir bewegt. Es war als würde ich plötzlich anders fühlen und verstehen … ich  merkte meine Vorstellung von dem, wie ich dachte und wie es wirklich ist … war völlig anders.

Als Sarah 4 Jahre alt war, bin ich nach Bielefeld gegangen, um dort eigentlich meine Ehe zu retten.

Ich war mir darüber bewusst, dass der Vater meiner Tochter nicht die große Liebe war. Irgendwann war es mal und dann veränderte sich viel. Es musste alles so in alten Mustern laufen und das fühlte sich merkwürdig, irgendwie nicht echt an für mich.

Aber ich wollte verheiratet bleiben, meine kleine Familie zusammenhalten und dachte mir: Das muss jetzt klappen. So machte man das ja und alle sagten, dass man das so macht.

Innerlich war ich zerrissen – völlig zerrissen und teils verzweifelt, durch die Suche nach der wahren Liebe und der Familie auf der anderen Seite.

Ich kam mir als Versager vor, denn ich konnte nicht das tun, WAS MAN MACHT.

Dann kam Armin …

In Bielefeld habe ich Armin kennengelernt. Damit habe ich die Suche nach dem richtigen Menschen an meiner Seite beenden können – das kann ich heute sagen.

Wir sind von Anfang an einen sehr intensiven Weg gegangen, es gab sehr viele Hochs, aber auch sehr viele Tiefs. Wir haben jede Menge miteinander erlebt.Es stellte sich hier nie die Frage, was richtig oder falsch war, mein Gefühl sagte mir: wir gehören zusammen. Und das machte mir dann plötzlich ANGST.

Wie paradox doch das Leben ist.

Ich hatte schon lange begriffen, dass das Leben nicht wie im Buch oder Film abläuft, aber vielleicht war es bei mir anders ?

Nein.

War es defintiv nicht.

Ich habe gelebt mit dem, was ich sah und mit dem, was ich tief in mir gefühlt und gesehen habe.

Dann kamen diese Bilder wieder, diese Farben und ich landete noch mehr in der Angst.

Ich wußte oft Situationen die kommen würden oder wußte, wie was kommt, hatte immer diese innere Stimme in mir, die mit mir sprach, ich ihr aber nicht zuhören wollte, weil sie mir Angst gemacht hat.

Ich kam mir plötzlich vor wie Alexandra, die aus ganz vielen unterschiedlichen Teilen bestand, die auseinander gesprengt war und die wieder zusammen finden darf.

Ich mußte also wieder auf die SUCHE gehen nach all den Teilen, die scheinbar zersplittert waren. Die Emotionen in mir hinterlassen haben und diese durfte ich kennen lernen.

Tief in mir wußte ich, sind diese Teile alle zusammen, dann gibt es eine ALTE Alexandra und eine NEUE Alexandra entsteht.

Ich entschied mich für die neue Alexandra, denn die alte machte mich nicht glücklich. 

Träumen konnte ich sehr gut und es schien, als würden sich meine Träume mit der Energie der Wirklichkeit füllen. Und so waren Träume für mich etwas sehr klares.

Für mich gab es einen Traum, eine Vision. Diese konnte ich noch nicht greifen. Sie hing mit den Menschen zusammen, Menschen, die mir schnell und blind vertrauten, die in meine Energien eintauchen wollten.

Aber ich wusste noch nicht, wie ich aus dieser Vision etwas Klares und Zielführendes entstehen lassen konnte. Menschen fühlten sich wohl in meiner Nähe und es war, als sprach es aus mir heraus mit genau dem, was die Menschen gerade brauchten. Es war, als floss etwas in ihr Herz, was sich gut anfühlte und wo Veränderung statt finden kann.

2001 war wieder eine Veränderung. Joshua…

Joshua, der gemeinsame Sohn von Armin und mir, kam auf die Welt. Danach ging es mir wirklich sehr schlecht. Ich hatte Angst- und Panikattacken. Dauernd war ich im Krankenhaus und in der Notaufnahme. Irgendwann kam der Gedanke:

Das ist mein Ende.

Und es wäre in dem Moment für mich in Ordnung gewesen. Denn ich hatte einfach keine Kraft mehr und wollte den Zustand von Angst und Panik endlich loswerden.

Doch statt mich aufzugeben, bin ich auf eine Reise mit mir selbst gegangen. Und hier kann ich sagen: auf eine WIRKLICHE ECHTE REISE zu mir selbst.

Endlich habe ich alle Gefühle zugelassen. Das, was ich seit meiner Kindheit weggeschoben und weggedrückt habe, ließ ich endlich zu und raus. Stück für Stück kam immer mehr Energie in mir zum Vorschein. Es war, als würde sich alles Dunkle um mich in Licht wandeln.

Aus diesen positiven Gefühlen heraus habe ich angefangen zu malen und meine Werke verkauft.

Und tatsächlich: Mit dieser Leidenschaft habe ich Geld verdient, für unsere damaligen Verhältnisse sogar richtig viel Geld!

Und durch das Malen und das „Rauslassen“ der Energien in mir, habe ich eine Entwicklung gemacht, durch die ich endlich meine Vision in Klarheit gesehen habe!

Die erste Coaching-Arbeit

In unserem Appartement habe ich ein kleines Zimmer von 8 qm freigeräumt, und konnte dort anfangen zu arbeiten. Ich habe Menschen helfen können, habe sie zu ihrem Weg geleitet, ihnen Energie gegeben und die Energien in ihnen gefunden.

Ich hatte 3 Kunden pro Woche und habe damit 300€ in der Woche verdient. Das war für mich sehr viel, doch dann packte mich das Ziel, genau das auch an einem Tag zu verdienen.

Und plötzlich stand ich morgens auf, fing um 9 an mit Menschen zu arbeiten und hörte abends um 7 auf, nach einem erfüllten Tag. Es sah dann auch mit dem Geld viel besser aus und ich bin jetzt noch stolz auf die Entwicklung, die ich in dieser Zeit gemacht habe, auf den Weg, den ich gegangen bin.

Das, was ich den ganzen Tag machte, wollte ich nun vertiefen. Ich wollte lernen. Deshalb habe ich viele  Ausbildungen gemacht. Ich bekomme viele Durchsagen auf geistigen Ebenen, doch irgendwann wollte ich wissen, wo diese Durchsagen herkommen, ob sie stimmen, wie ich sie am besten nutzen kann. Die Ausbildungen halfen mir, mein Wissen besser zu kanalisieren.

Mit Facebook und den sozialen Medien wollte ich eigentlich nie etwas zu tun haben. Ich fand das irgendwie schräg und habe keinen Anschluss dazu gefunden.

Allerdings habe ich mich dann doch angemeldet, weil ich wissen wollte, was meine Kinder bei Facebook machen.

Die beiden hatten natürlich relativ schnell raus, was sie machen mussten, damit Mama auf ihren Profilen nichts sieht und nichts mitbekommt.

Ich musste mir natürlich einiges erklären lassen, weil ich mich mit dem Thema noch gar nicht auskannte. Aber dann wurde mein Profil und meine offizielle Seite plötzlich ein Selbstläufer.

Einige meiner Kunden wollten gerne, dass ich ihnen Nachrichten auf das Handy spreche, die sie z.B. beruhigten oder mit denen sie weiterarbeiten konnten, auch wenn sie nicht in meiner Nähe waren.

Dann sah ich die wirtschaftliche Komponente und die Möglichkeit, mich auch mit Menschen zu vernetzen, die nicht in Köln oder meiner Umgebung sitzen.

Deshalb mache ich einen Videokurs und bildete mich zum Thema Podcasts weiter.

Und plötzlich habe ich meinen ersten Online-Kurs verkauft.

Armins Weg

Dann hatte Armin eine schwierige Phase. Er hat immer im Modebereich gearbeitet, dort ein Trainee-Programm gemacht und 20 Jahre in der Führungsebene von verschiedenen Modehäusern gearbeitet.

Armin hatte dann aber ein Tief und war unzufrieden mit seinem Job. Sein Traum war immer ein eigener Laden.

Zusammen haben wir uns dazu entschieden, Armin’s Traum wahr werden zu lassen, einen neuen Schritt zu gehen, und haben auf der Dellbrücker Hauptstraße das 50qm große Lädchen „Herzkanal“ eröffnet.

Dort verkauften wir eigene gebrandete Kleidung, zugekaufte Mode, Geschenkartikel und meine selbstgemalten Karten. Das lief tatsächlich sehr gut.

Allerdings war dies auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ein Laden erfordert sehr viel Aufmerksamkeit, Du musst den ganzen Tag da sein, präsent sein.

Für uns war klar, dass wir keine Aushilfe im Geschäft stehen haben wollten. Herzkanal waren immer wir beide und das sollte durch uns präsentiert werden.

Mein Kundenstamm war sehr solide und ich hatte so viel Arbeit, dass ich merkte: Ich brauche Unterstützung. Ich brauche jemanden, der mit mir zusammenarbeitet.

Allerdings ist es schwierig, jemanden für diese Arbeit zu finden – auch da dachte ich wieder zu viel, dazu später mehr.

Und auch jemanden zu finden, der zu mir passt, der mit meiner Persönlichkeit und meinen Gaben klarkommt.

Die Arbeit erfordert viel Verständnis. Man kann sie nicht einfach so in zwei Sätzen erklären, sondern muss verstehen, wie die Arbeit funktioniert, was sie bewirkt. Viele Menschen haben auch Angst davor, schieben Unerklärliches auf die Wissenschaft ab.

Dadurch, dass ich so bin, wie ich bin und durch die Gaben, die ich habe, ist es mit mir allerdings auch nicht immer einfach und schwierig, klar zu kommen.

Viele Denken, wenn das Wort Engel fällt, dann muß alles glatt laufen. Also hier kann ich sagen: das ist NICHT so.

Die Arbeit erfordert zudem viel Verständnis. Das ist nichts, was man mal grade in zwei Sätzen erklärt. Man muss verstehen, wie die Arbeit funktioniert und wie tief das geht.

Viele Menschen haben Angst davor. Viel wird auf die Wissenschaft abgeschoben.

Die logischste und beste Entscheidung war aus all diesen Gründen, mit Armin gemeinsam zu arbeiten.

Die erste Zusammenarbeit

TerminFrüher war ich sehr bekannt unter dem Namen Engelslicht. Diesen Namen konnten wir aber aus Patent-Gründen nicht behalten. Wir haben dann eine GmbH gegründet und den Namen Herzkanal, den Namen unseres Geschäftes, weiter behalten.

Der Name ist auch viel klarer und beschreibt sehr gut unsere Arbeit.

Im Sommerurlaub 2017 haben wir dann beschlossen, unser Ladengeschäft nur noch 3 Tage in der Woche zu öffnen, damit wir den Fokus auf die spirituelle Arbeit legen konnten. Das was wir beide wirklich wollten.

Für viele unserer Kunden war das natürlich komisch, auch für die Geschäfte um uns herum. Kurze Zeit später, im September, hat unser Vermieter uns die Möglichkeit gegeben, spontan aus dem Mietvertrag rauszukommen.

Diese Chance haben wir genutzt. Es war einfach alles zu viel, das Geschäft und die spirituelle Arbeit, die sich immer mehr weiterentwickelte.

Nun sind wir ausgelastet mit unserer Arbeit, wir sind glücklich damit, Menschen zu helfen und Menschen weiter zu bringen. Menschen in ihren Erfolg zu bringen. Und es ist egal, welchen Erfolg Du meinst.

Wir ergänzen uns toll, Armin ist strukturiert, ich mache die Herzarbeit.

Zusammen, aber auch individuell können wir die Menschen gut abholen und tolle Ergebnisse erreichen.

Du möchtest mit uns arbeiten?

Dann buche dir jetzt dein  Herzkanal-Gespräch!